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- Wie aufwändig ist es, ein Notrufgerät anzuschließen?
Unter der Voraussetzung, dass in Ihrer Wohnung eine Telefondose mit Steckmöglichkeit (TAE-Dose) vorhanden und ein Stromanschluss in der Nähe ist, ist der Hausnotruf innerhalb von 5-10 Minuten betriebsbereit. Installationsarbeiten sind nicht erforderlich. Sollte noch eine alte Telefondose ohne Steckmöglichkeit vorhanden sein, müssen Sie durch Ihren Telefonanbieter eine TAE-Dose setzen lassen. (Telekom Kundendienst: 0800/330 10 00).
- Wie kann ich mich im Notfall mit der Telefonzentrale verständigen?
Das Basisteil wird an einer zentralen Stelle in Ihrer Wohnung aufgestellt und angeschlossen. Über den dort eingebauten Lautsprecher ist die Zentrale in allen Räumen zu hören, vorausgesetzt die Türen stehen offen. Über das im Basisteil eingebaute Mikrofon kann die Zentrale Sie als Nutzer hören. Die Lautstärke des Gerätes kann von der Zentrale eingestellt werden.
- Was passiert, wenn ich plötzlich das Bewusstsein verliere?
Wenn Sie vor Eintritt der Bewusstlosigkeit noch den Notruf auslösen können und sich dann nicht mehr melden, geht die Telefonzentrale von einem medizinischen Notfall aus und alarmiert den Rettungsdienst. Als Zusatzleistung wird ein Falldetektor angeboten. Dieser löst bei plötzlich auftretender Bewusstlosigkeit den Notruf automatisch aus.
- Was kostet der Hausserviceruf?:
- Grundversorgung: 10,49 EUR einmalig (Anschlussgebühr) sowie 18,36 EUR monatliche Miete. Die Grundversorgung beinhaltet die Bereitstellung der Notruftechnik und die Entgegennahme und Weitervermittlung des Notrufes rund um die Uhr. Darin sind keine Hausbesuche durch Mitarbeiter der Diakonie enthalten. Diese Leistung wird unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag von den Pflegekassen übernommen (siehe Frage 5)
- Krankenpflegerufbereitschaft: Gegen eine zusätzliche Gebühr von 20,- EUR monatlich pauschal und Hinterlegung eines Wohnungsschlüssels können im Notfall Hilfeleistungen durch Mitarbeiter der Diakonie erbracht werden. Diese Leistung ist für pflegerische Hilfe im Notfall gedacht (z.B.: Wenn Sie in Ihrer Wohnung stürzen und Hilfe benötigen).
Diese Leistung ist nicht für akute medizinische Notfälle vorgesehen. Wenn ein akuter medizinischer Notfall angenommen werden muss, wird immer die Feuerwehr gerufen. Diese ist in der Regel in 5 10 Minuten am Einsatzort. Da die Krankenpflegerufbereitschaft voraussichtlich mehr Zeit benötigen wird, kann sie der Feuerwehr nicht die Tür aufschließen.
- Wann werden die Kosten für den Hausnotruf von den Pflegekassen übernommen?
Wenn Sie allein im Haushalt leben und Pflegestufe I oder II haben, wird der Notruf (Grundversorgung) auf Antrag i. d. R. zusätzlich zu anderen Leistungen übernommen.
- Was passiert, wenn mir außerhalb der Wohnung etwas zustößt?
Der Hausnotruf ist ein Hilfsmittel für den Gebrauch innerhalb Ihrer Wohnung. Außerhalb der Wohnung ist keine sprachliche Verständigung mit der Telefonzentrale möglich. Wird der Notruf von außerhalb der Wohnung ausgelöst und Sie melden sich nicht, wird unter Umständen der Rettungsdienst alarmiert.
- Was passiert, wenn ich den Notruf versehentlich auslöse?
Wenn Sie, nachdem der Notruf ausgelöst worden ist, den Mitarbeitern in der Zentrale antworten, wissen diese, dass alles in Ordnung ist und veranlassen keine weiteren Maßnahmen.
- Muss ich den Funkfinger immer tragen?
Der Hausnotruf funktioniert nur, wenn Sie den Funkfinger in der Wohnung tragen. Der Funkfinger ist wasserdicht, kann also auch in der Wanne oder unter der Dusche umgelassen werden. Zum Schlafen können Sie ihn abnehmen, sollten ihn aber in Reichweite liegen lassen und beim Verlassen des Bettes sofort umhängen.
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